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"Niemals geht man so ganz" - Abschied steht im Vordergrund

Erste

Am Ende war es der emotionale Abschied, den viele erwartet hatten. Mit dem Abpfiff in Frotheim und der darauffolgenden Saisonabschlussfeier legten Daniel Bönker und Jan Kleine-Beek ihr Traineramt nieder. 5 lange, nicht immer einfache aber doch zusammenschweißende Jahre fanden am vergangenen Sonntag ihren verdienten Abschluss.

Zunächst zum sportlichen. Am letzten Spieltag ging es, wie so oft in den letzten Jahren, in die Fremde. Gegner war der abstiegsbedrohte VfL Frotheim, der im Fernduell mit dem BSC Blasheim und dem FC Lübbecke noch um den Klassenerhalt kämpfte. Mit einem stattlichen 20-Mann-Kader (inkl. der Spieler, die aus der Zweiten festgespielt waren) ging das Trainergespann diese letzten 90 Minuten an. Und BWO startete aktiv, um die verkorksten letzten Wochen mit 5 Niederlagen in Folge zu beenden. Eine erste gute Chance hatte Wölfer nach einer Oevermann-Flanke, verpasste diese aber denkbar knapp. Ein Tödtmann-Kopfball fand kurze Zeit später ebenfalls nicht den Weg ins Tor, bevor die Gastgeber mit der ersten Chance gleich das Tor machten. Nach einer Tormöglichkeit für Oberbauerschaft schaltete der VfL  in der 11. Minute blitzschnell über die rechte Seite um, spielte kurz vor der Grundlinie quer, wo der Frotheimer Stürmer den machtlosen Kruse überwinden konnte. Kurze Zeit später eine ähnliche Szene, der VfL-Akteur schoss dieses mal aber am Tor vorbei. Danach verflachte die Partie mit ein paar nicht erwähnenstwerten Halbchancen zunehmend, sodass es mit dem 0:1 in die Pause ging.

Nach der Pause kam BWO, fest entschlossen dieses Spiel zu drehen, aus der Kabine. Und BWO hatte im zweiten Durchgang mehr Ballbesitz und die Spielkontrolle. Frotheim verwaltete leidenschaftlich und geschickt und versuchte über gelegentliche Konter für Entlastung der eigenen Defensive zu sorgen. Was den Oberbauerschaftern trotz verbesserter zweiter Hälfte allerdings fehlte waren die zwingenden Torchancen. Sei es Tödtmann, Wölfer. Büker oder auch der eingewechselte Steffen Hahn. Alle waren in Tornähe, doch bis auf eine Chance, in der die Frotheimer auf der Linie retteten, waren die Gäste einfach nicht gefährlich genug. Auf der anderen Seite machten die Gastgeber in der 83. Minute den Sack zu, als ein VfL-Stürmer in abseitsverdächtiger Position freigespielt wurde und frei vor Kruse das vorentscheidende 2:0 markierte. Danach passierte nicht mehr so viel, sodass es beim 2:0 bis zum Ende blieb.

Auch in den letzten 90 Minuten dieser Saison brachte es die Mannschaft nicht fertig, dem scheidenden Trainergespann einen Sieg zu schenken. Zwar zeigte sich die Mannschaft im Vergleich zu den Vorwochen leicht formverbessert, allerdings kam BWO aufgrund mangelnder klarer Chancen auch nicht für einen Sieg in Frage. Aufgrund diese Ergebnisses und der auf den Parallelplätzen, haben alle o.g. Teams nun 33 Punkte, sodass es zu einer entsprechenden Dreier-Relegation kommt. BWO wünscht den Teams dabei viel Erfolg. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch nochmal an die Frotheimer, die vor dem Anpfiff für Bönker und Kleine-Beek noch warme Worte zum Abschied und ein Geschenk parat hatten. In so einer Situation alles andere als selbstverständlich, vielen Dank dafür.

Nach der obligatorischen Rückfahrt mit dem Planwagen folgte eine lange Abschlussfeier mit vielen Umarmungen und auch einigen Tränen. Jack Baldin, Trainer der zweiten Mannschaft forderte in einer kurzen Rede "jeden auf, sich persönlich bei den beiden für die letzten Jahre zu bedanken." Auch ein sichtlich gerührter 1. Vorsitzender hatte in seiner Ansprache großes Lob zu verteilen. "Die beiden haben immer mehr gemacht, als es für Trainer eigentlich üblich ist", und hebt damit nochmal die gute Arbeit der beiden hevor. Während es für Kleine-Beek als Trainer beim SuS Holzhausen II weitergeht, legt Bönker zunächst noch eine Pause ein, bevor er sich einer neuen Aufgabe zuwenden wird. Ebenfalls neue Wege wird Spieler Jannis Krause gehen, der sich nach 2 Jahren in der neuen Saison dem TuS Tengern anschließen wird. Auch an Jannis ein großes Dankeschön für deinen Einsatz und viel Erfolg beim Nachbarn.

Damit geben wir ab in die Sommerpause und verabschieden nun unsere beiden Trainer, Identifikationsfiguren und vor allen Dingen Freunde auch auf dem Papier, in der Hoffnung, "das man niemals so ganz geht".